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Als die Daten Laufen lernten

In den 80er Jahren hielt die allgemeine Digitalisierung auf breiter Front Einzug in Wirtschaft und Unternehmen. So war es nur eine Frage der Zeit, bis auch Software Lösungen zur integrativen Organisationen von Unternehmensdaten für die strategische Planung von Geschäftsprozessen entstanden. Doch bedurfte es hierfür auch der entsprechenden theoretischen Konzepte.

Integratives Daten Management dank ERP

ERP Software

Übersicht ERP Software Systeme - Lesen Sie hier:

Am Anfang steht die betriebswirtschaftliche Theorie

Vor jeder eigentlichen Software steht das Denkmodell. Auch wenn entsprechende Ansätze für Business Software Anwendungen schon früher im Einsatz waren, so wird gemeinhin der Gartner Group das Verdienst zugeschrieben, in den 90er Jahren Konzept und Begrifflichkeit des "Enterprise Resource Planning", kurz: ERP, entscheidend geprägt zu haben. Das US Unternehmen (heute als "Gartner Inc." gelistet an der New York Stock Exchange NYSE) beschäftigte sich seit seiner Gründung mit Marktforschung und Analyse im IT Sektor, und kam darüber zu Überlegungen, wie Geschäftsprozesse in Unternehmen informationstechnisch möglichst umfassend und effizient zu planen seien. Dies integrativ abzubilden ist die eigentliche Aufgabe von einem ERP Software System.
Kurze Zeit später erweiterte man dort dieses Modell: ERP II entstand. Nun war nicht mehr die Wertschöpfungskette im einzelnen Unternehmen im Fokus. Prozesse der Wertschöpfung wurden jetzt auch verstärkt unternehmensübergreifend gedacht. ERP Software Systeme dieser 2. Generation sind in ihrer Architektur nach außen offen. Die komplette betriebliche Vernetzung vom Lieferanten bis zum Kunden ist miteinbezogen, Stichworte: Supply Chain Management (SCM), oder Customer Relationship Management (CRM).


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Info: Industrie 4.0.

Diese von der Bundesregierung 2011/12 initiierte Kampagne, oft auch als 4. industrielle Revolution bezeichnet, sieht als Zukunft die "Smart Factory", gekennzeichnet durch engste Vernetzung von Maschinen und Prozessen. Doch in 2015 mehren sich Stimmen, die kritisieren, dass die Kampagne bisher in Deutschland noch zu wenig gebracht habe.

Mehr als nur Produktionsplanung und -steuerung

Das Kürzel "PPS" steht für Produktionsplanung und -Steuerung und ist in diesem Zusammenhang relevant insofern, als ein ERP System heute in der Regel übergreifend PPS integriert und erweitert. Denn PPS Systeme im engeren Sinne beziehen sich nur auf den eigentlichen Produktionsprozess. Oder salopp formuliert: Der Horizont von einem ERP Programm endet nicht an der Werkhalle. Gleichwohl - die Übergänge sind fließend, daher ist auch die Bezeichnung ERP / PPS Systeme geläufig. Dies zeigt gleichzeitig auch das Wesentliche von ERP: Einzelne Unternehmensbereiche (respektive deren datentechnische Entsprechung) existieren nicht mehr als autark abgegrenzte Funktionen. Alles ist ganzheitlich in einer standardisierten Anwendersoftware integriert. Diese zentralisierte Form der EDV schafft eine durchgehende Konsistenz aller relevanten Daten eines Betriebes.
Neben PPS zählen je nach Umfang also auch folgende Bereiche dazu:
- Finanzen
- Controlling
- Materialwirtschaft
- Personalwirtschaft
- Marketing, Vetrieb


Welches ist das beste ERP System?

Bei allen Vorteilen: Eine ERP Einführung ist eine komplexe Angelegenheit. Die Auswahl des Systems oder der Anbieter muß sorgfältig getroffen werden. Eine Pauschalisierung ist hier nicht sinnvoll, das "beste System" ist dasjenige, das am besten zu den Bedürfnissen des Anwenders paßt. Eine erste Übersicht für einen Vergleich der ERP Softwareanbieter kann der Wettbewerb "System des Jahres" bieten, der jährlich veranstaltet wird vom CER - Center for Enterprise Research am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government der Universität Potsdam und der Fachzeitschrift ERP Management.

Marktführer und Nischenanbieter

Die Popularität der ERP Software Systeme begann vor allem in den 90er Jahren, als nach Konzernen und Großunternehmen nun auch kleinere und mittlere Firmen (KMU) sich dafür interessierten, und der einzelne PC am Arbeitsplatz zum Standard wurde. Dieser Entwicklung trug etwa das System R/3 von SAP mit seiner Client Server Architektur Rechnung. Heute sind neben den Branchenführern wie SAP, Microsoft, Sage, Oracle oder Infor Hunderte kleinerer Anbieter auf dem Markt, oft mit branchenspezifischen Fachkenntnissen, was in Nischen durchaus von Vorteil sein kann. Einen genaueren Überblick für das Jahr 2011 liefert eine Studie der Konradin Mediengruppe: Demnach hatte bei der Verbreitung von Standardsystemen in Deutschland das SAP ERP System einen Marktanteil von über 40% in 2011, und zwar in allen untersuchten Branchen (Metallverarbeitung, Maschinenbau, Fahrzeugbau, Elektrotechnik, Prozessindustrie). Microsoft Dynamics NAV, Microsoft Dynamics AX und andere folgen erst mit weitem Abstand (in: www.industrieanzeiger.de).
Ebenfalls aufschlussreiche Zahlen aus dem Jahre 2011 liefert eine Befragung von Technoconsult / IT Mittelstand. Hier hatten bei mittelständischen Unternehmen über die Hälfte der Befragten ein ERP System weniger als 5 Jahre im Einsatz:

ERP Software Systeme
Zitiert nach: www.statista.com

Heute stellt die Verwendung einer ERP Software per se so gut wie keinen Wettbewerbsvorteil mehr dar, da ERP Systeme weit verbreitet sind und somit davon auszugehen ist, dass die Konkurrenz ebenfalls darüber verfügt. Der Mehrwert liegt darin, wie effektiv diese genutzt werden.

 
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