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Wolkige Aussichten

12.11.2013

Auch im geschäftlichen Bereich ist das Thema "Cloud", also die "Datenwolke", viel diskutiert. IT Infrastruktur oder Software wird bedarfsorientiert (durch einen externen Anbieter) per Netzwerk zur Verfügung gestellt, meist per Internet, aber auch Intranet. So gibt es auch für ERP Cloud Lösungen. Doch den Vorteilen stehen einige bedenkenswerte Punkte gegenüber. Hier gilt es abzuwägen.

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Übersicht ERP Cloud - Lesen Sie hier:

Ab in die Cloud?

Noch 2009 stellte der Bitkom Leitfaden Cloud Computing fest: "Cloud Computing und die diesem Phänomen zugrunde liegenden Konzepte sind bisher in deutschen Unternehmen kaum bekannt." Das hat sich heute geändert. Aber auch wenn IT Outsourcing per Cloud Computing derzeit als Thema im Trend zu liegen scheint: Datensicherheit, Regelung des Zugriff durch den Anbieter Admin, oder das Problem der Verschlüsselung - das sind nur einige grundsätzliche Punkte, die noch immer vielen Bauchschmerzen bereiten, wenn sie für Business Software einen Cloud-Service in Betracht ziehen. Und was ist, wenn ein Cloud Anbieter pleite geht? Wenn der Dienstleister gewechselt werden soll?
Faktisch ist es so, dass wichtige Geschäftsdaten aus dem Hause gegeben werden; doch nicht jeder macht sich gern abhängig. Zudem ist der rechtliche Aspekt nicht unerheblich. Welche Leistungen genau hat der Dienstleister eigentlich zu erbringen? Wofür ist er im Fall des Falles haftbar? Dies muß per Vertrag geregelt werden.


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Info: Cloudlösungen

Je nach Nutzung unterscheidet man bei Cloudcomputing zwischen:
IaaS: Nutzung von Hardware (= Infrastructure as a Service)
PaaS: Nutzung von Umgebungen für Programme (= Platform as a Service)
SaaS: Nutzung von Anwendungsprogrammen (= Software as a Service)

Flexible und bedarfsorientierte IT Struktur

Doch die Nachteile, die bei Cloud Computing in der Natur der Sache liegen, werden durch einige unbestrittene Vorteile egalisiert. Zu nennen wäre hier vor allem Skalierbarkeit und der daraus resultierende Kostenfaktor. Dadurch, dass nicht alles selbst im eigenen Betrieb bzw. im eigenen Rechenzentrum ständig vorgehalten werden muß, bleiben IT Strukturen und Resourcen beim Anwender schlank. Das gilt für Soft- und Hardware gleichermaßen wie für Personalkosten. Zudem ist ein derartiges Konzept dynamisch. In wachsenden oder schwankenden Geschäftsfeldern können je nach Bedarf Kapazitäten flexibel angepasst werden.
Ob sich Cloud Lösungen auf Dauer durchsetzen, wird davon abhängen, ob für die kritischen Fragen befriedigende Antworten gefunden werden. Eine weitere Voraussetzung ist allerdings schon in weiten Teilen Realität: Nämlich eine schnelle Datenanbindung. Sie ist essentiell, weil sie dafür sorgt, dass der End-Anwender es letztlich gar nicht merkt, ob die Software lokal auf dem PC installiert ist, im firmeninternen Netzwerk, oder über einen entfernten Server zur Verfügung gestellt wird.


SaaS: Wenn die Software gemietet wird

Software as a Service (SaaS) meint in diesem Zusammenhang das "Mieten" einer Applikation, also Bezahlmodelle, wo nur nach tatsächlicher Nutzung abgerechnet wird. ERP on demand bedeutet daher geringe Investitions-Kosten, da nicht ein komplett System eigens angeschafft und installiert werden muß. Dies ist besonders für kleinere Unternehmen attraktiv. Cloud ERP Systeme können somit einen niedrigschwelligen Einstieg in die Welt des Enterprise Resource Planning ermöglichen.

Webbasierte ERP Software

Alles ist immer und überall mit jedem webfähigen Client abrufbar: Der Zugriff über Webbrowser ermöglicht die Einbindung von externen Anwendern; zudem eignen sich webbasierte Cloud ERP Systeme auch besonders für Firmen mit dezentralem Geschäftsmodell. Updates oder Releasewechsel werden direkt beim Anbieter durchgeführt; da die Lizenz meist auch Wartung des Systems umfasst. Der Endanwender kann sich auf seine eigentlichen Aufgaben konzentrieren. Allerdings liegt es auf der Hand, dass webbasierte Lösungen einen gewissen Standardisierungsgrad aufweisen und nicht in dem Maße individualisiert werden können, wie firmeninterne ERP Software Anwendungen.

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