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Schwierige Entscheidung

10.05.2015

Greenscreen? Echt Oldschool.
Mobile Computing? Fehlanzeige.
Der RPG Programmierer? In Rente.
Legacy Systeme bereiten noch immer vielen Entscheidern und CIOs Kopfzerbrechen.
Softwaremodernisierung? Grundsätzlich ja.
Doch dann kommt das "Aber"…

Legacy System

Legacy Software und die Risiken - Lesen Sie hier:

Hemmende Faktoren

Legacy Software ( = englisch für "veraltet" oder "Altlast") meint Business Applikationen, die in vielerlei Hinsicht nicht mehr up to date sind. Diese Definition gilt natürlich auch für ERP Software; und kann im Prinzip auch Hardware betreffen. Dennoch ist das Thema Software Modernisierung in vielen Unternehmen noch immer hintangestellt. Warum? Zum einen sind die Kosten einer Modernisierung bzw. Neueinführung erheblich. Solche komplexen Investitionen wollen gut überlegt sein, was nicht ganz einfach ist angesichts der Tatsache, dass sich Trends und Anforderungen im IT Sektor schnell ändern.
Zum anderen ist der reale Kostenvorteil einer Legacy Modernisierung kalkulatorisch nicht einfach zu bemessen. Von neuen technischen Features einmal abgesehen, erledigt die neue Software im Grunde nur dieselben Aufgaben wie die Legacy Application. Die Anwender müssen sich aber nach erfolgter Aktualisierung erstmal an die neue Oberfläche gewöhnen, sich mit neue Funktionen vertraut machen. Da ist Change Management gefragt.
Dazu kommt mangelnder Support mancher Softwarehersteller. Wenn wiederholt neue Kontaktpersonen, IT Berater oder Modernisierungslösungen "präsentiert" werden, dann verstärkt dies beim Endanwender Unsicherheiten, anstatt diese zu nehmen. Solche Eigentore werfen kein gutes Licht auf die Softwareanbieter.
Nun ist es in vielen Fällen so, dass die alte Software ja noch immer zuverlässig die alltäglichen Geschäftsprozesse meistert. Und so verwundert es nicht, wenn es dann heißt: "Funktioniert doch!" Womit das Thema Software Modernisierung, einmal mehr, wieder zurückgestellt ist, und das Legacy Business in die nächste Runde geht. Ein hausgemachter Risikofaktor?


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Info: IBM As/400, iSeries, System i

Viele ERP Lösungen basieren auf IBM AS/400 bzw. System i. Obwohl die Anfänge dieser Plattform in den 80er Jahren liegen, gilt vielen dieses System noch immer als ausgereift und zuverlässig. Es mehren sich aber Stimmen, die ein Ende der Popularität der IBM Plattform bei Unternehmensanwendungen prognostizieren.

Zukunftsfähigkeit als Ziel

Unternehmenswissen steckt in Daten. Die Kernaufgabe jeder Modernisierung ist daher, das in einer Business Intelligence Software enthaltene Wissen zu bewahren, in moderne IT - und Kommunikationsstandards zu transferieren, und so (wieder) fit für die Zukunft zu werden. Und manchmal stellen sich die Fragen nach den Pros und Contras einer Auffrischung von Legacy Software erst gar nicht, etwa wenn bei Firmenübernahmen komplette IT Strukturen zusammengeführt werden müssen. Handlungsbedarf besteht dann sowieso.
Ansonsten gilt aber: Stillstand ist das Gegenteil von Innovation, und somit gleichbedeutend mit dem Verlust strategischen Handelns. Das gilt in allen Bereichen unternehmerischer Geschäftstätigkeit, also auch für Software. Ein Modernisierungsaufschub kann einige Zeit gut gehen, wird aber spätestens dann zum Bumerang, wenn in kritischen Geschäftsphasen veraltete Business Software als zusätzliches Problem voll durchschlägt.
Inzwischen scheint die Notwendigkeit von Anwendungsmodernisierungen aber an den entsprechenden Positionen in den Unternehmen gesehen zu werden: "Bereits 2014 stand die Software-Modernisierung an der zweiten Stelle der CIO-Liste der hochpriorisierten IT Investitionen. 2015 schiebt sie sich an die erste Position". (in: "Software-Modernisierung im Spannungsfeld zwischen Zwangsläufigkeit und Aufwand", Lünendonk Whitepaper, S. 11). Das gesamte Lünendonk Whitepaper gibt es übrigens als unentgeltlichen PDF Download hier.
Doch woran erkennt man ein Legacy System? Dafür gibt es keine feste Regel. Es gibt aber einige typische Charakteristika, die eine erste Orientierung bieten, ob sich um veraltete Business Solutions handelt.


Check: Alte Software erkennen

  • Werden aktuelle Plattformen, Hardware oder Schnittstellen nicht mehr unterstützt?
  • Sind neue Funktionalitäten oder Individualisierungen schwer oder nicht mehr integrierbar?
  • Werden aktuelle Business Anforderungen nicht mehr abgebildet?
  • Ist das System im Lauf der Jahre (zu) komplex, instabil oder schwerfällig geworden?
  • Gibt es Performance Probleme, kommt das Altsystem mit großen Datenmengen nicht klar?
  • Frontend Benutzerfreundlichkeit: Look and Feel bzw. GUI (Graphical User Interface) veraltet?
  • Keine zeitgemässen Features wie Touchscreen Bedienung, Spracheingabe oder Anbindung an Social Media?
  • Webfähigkeit, Cloud oder Mobile Computing (Smartphone, Tablet) nicht möglich?
  • Wird der Aufwand für Pflege und Wartung immer teurer?
  • Ist die Dokumentation ist nicht (mehr) vollständig?
  • Sind Programmierer, die sich in den Entwicklungsumgebungen bzw Programmiersprachen auskennen, schwer zu finden?
  • Gibt es keinen Support mehr, keine weitere Entwicklung durch den Softwareanbieter?

Je mehr Punkte zutreffend sind, desto höher die Notwendigkeit einer Modernisierung.

Legacy Migration

Migration meint im Gegensatz zu einem einfachen Software Update einen wesentlichen Wechsel. Oftmals kommen bei der Portierung automatisierte Tools zum Einsatz. Dass bei der Modernisierung von Business Software der laufende Geschäftsbetrieb gewährleistet sein muss versteht sich von selbst. Bei der "Big Bang" Strategie etwa wird zunächst die neue Anwendung parallel zur (noch laufenden) Altanwendung fertig entwickelt, bis dann auf einen Schlag der Umstieg erfolgt. Wichtig ist in jedem Fall, dass bei einer Legacy Software Modernisierung individuelle Geschäftsprozesse bzw. Alleinstellungsmerkmale der bisherigen Anwendung auch weiterhin abgebildet werden - bei Standardlösungen nicht immer einfach.
In vielen Fällen ist aber eine komplett neue Softwareentwicklung gar nicht gewünscht resp. sinnvoll. "Bewahren statt ersetzen" lautet hier die Devise. Solche smarten Modernisierungstools sind plattformunabhängig; es werden per skalierbarer Module nur die Bereiche einer Business Anwendung aufgefrischt, wo es unabdingbar ist. Im Idealfall erhält der Anwender eine (wieder) gut dokumentierte Applikation, die einfach zu bedienen ist, überschaubare Wartungskosten hat und modernen Ansprüchen genügt. Zudem erspart sich der Endanwender die leidige Diskussion darüber, ob eine passgenauere "Individuallösung" oder eine preiswertere "Standardlösung" zum Einsatz kommen soll.

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