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Der Fluß der Waren

29.10.2013

Wie sehr sich die Warenwirtschaft in den letzten Jahrzehnten geändert hat, merkt inzwischen auch Otto Normalverbraucher - nämlich spätestes dann, wenn auf der Autobahn die rechte Spur eine einzige Endlos-Kolonne mit LKWs darstellt. Doch moderne Materialwirtschaft ist mehr als nur "Just-in-time Produktion" (JIT) in Gestalt eines permanenten Warenflusses auf Rädern.

Warenwirtschaftssystem

Übersicht Warenwirtschaftssystem - Lesen Sie hier:

Erfassung und Planung der Warenströme

Geht es um die modellhafte Abbildung von Warenbewegungen allgemein in einem Betrieb zum Zwecke der effektiven Planung und Steuerung, so spricht man von einem Warenwirtschaftssystem (WWS oder WaWi). Entsprechende Software Lösungen oder Warenwirtschaft ERP erfassen hierzu Stammdaten wie Bewegungsdaten gleichermaßen, vom Einkauf über Lagerhaltung bis zum Verkauf. Warenwirtschaftssysteme können weitere Funktionalitäten wie CRM, PPS, oder online Shops umfassen, hierfür gibt es entsprechende Schnittstellen. Der reale Warenfluß hat also seine virtuelle datentechnische Begleitung in der IT des Unternehmens. Vorteile: der Lagerbestand ist stets aktualisiert abrufbar, ein Sortimentsüberblick zeigt Potentiale für Optimierungsmaßnahmen, und letztlich sind alle Geschäftsprozesse in einem System integriert.


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Info: Stammdaten und Bewegungsdaten

Effektive Lagerhaltung ist ohne EDV undenkbar. Stammdaten sind die Grundinformationen über jedes einzelne Objekt im Geschäftsprozess. Bewegungsdaten unterliegen einer schnellen Veränderung, sind dafür wichtig für die Analyse.

Kosteneffektive Bedarfsdeckung

Warenwirtschaft generell soll in einem Unternehmen den faktisch benötigten Bedarf ermitteln und sicherstellen; zum anderen muß natürlich auch Kosteneffektivität gewährleistet sein. Der Begriff "Materialwirtschaft" wird oft im gleichen Zusammenhang genannt; allerdings läßt sich hierzu anmerken, dass es nicht nur um Material geht, verstanden als ein dinglich faßbares und stoffliches Produkt, sondern vor allem um die Berechnung und Kalkulation desselben, was somit auch Finanzen und Buchhaltung betrifft. Die Ware hingegen stellt eine vergegenständlichte Form von Arbeit dar, ist also mit Wert bzw. einem Preis bemessen.
Bei der Einführung eines Warenwirtschaftsystems ist es wichtig, dass das eigene Geschäftsmodell, spezifische Bedürfnisse und Ablaufprozesse korrekt analysiert werden. Erst dann kann üher einen Anbieter Vergleich die passende Lösung gefunden werden. Die Implementierung erfolgt meist modular; neben der eigentlichen Installation ist auch die Schulung ein wichtiger Punkt.


Sechs mal richtig

Im Unterschied zur Warenwirtschaft, die sich im engeren Sinne mehr auf den Fluß von Waren oder Daten innerhalb eines Unternehmens konzentriert, betrachtet die Logistik auch die Beziehungen des Betriebes nach außen. Die logistische Kette reicht von der Beschaffung der Materialien oder Rohstoffe bei externen Lieferanten über die Produktion bis hin zum Absatz und Distribution des fertigen Produktes beim Endkunden. Die Aufgabe der Logistik hat Logistikexperte Reinhardt Jünemann mit seiner "Sechs-R-Regel" prägnant formuliert:
- Die richtige Menge
- der richtigen Objekte
- am richtigen Ort
- in der richtigen Qualität
- zum richtigen Zeitpunkt
- zu den richtigen Kosten

JIT: Effektiv, aber anfällig

Just-in-time Produktion (JIT) ist eine besondere Form der Materialwirtschaft. JIT wurde bereits in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts vom japanischen Autobauer Toyota entwickelt, was auch erklärt, warum dieses Konzept in der Autoindustrie traditionell so verbreitet ist. Inzwischen ist JIT auch in anderen Branchen im Einsatz, vorzugsweise dort, wo Fertigungslinien technologisch anspruchsvolle Zulieferprodukte benötigen. Erwünschter Effekt: Kurze Durchlaufzeiten im Materialfluß, schlanke Produktion, Reduzierung von Lagerhaltungskosten bzw. überhaupt keine Lagerhaltung, wenn die Lieferung direkt ans Fließband erfolgt. Ein derart effektives Supply Chain Management kann nur funktionieren, wenn Lieferant und Produktion gut koordiniert werden. Dabei ist der Lieferant in der Regel verpflichtet, Termine für die Anlieferung der Güter einzuhalten.
Die Kehrseite der Medaille: Stockt die Lieferung (fehlerhafte oder falsche Zulieferprodukte, höhere Gewalt), stockt auch sehr schnell die gesamte Produktion. Zudem können gezielte Streiks in einigen wenigen Zulieferbetrieben ganze Branchen lahmlegen.

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